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Die goldenen 20er wurden vielfach beschworen, doch der Start ins neue Jahr war persönlich alles andere als goldig. Vielleicht habt ihr das ein wenig bemerkt, schließlich trudelten weniger Rezensionen als sonst ein. Gut, ein wenig liegt das auch an der derzeit typischen Brettspielflaute, aber Hauptgrund ist mein miserabler Gesundheitszustand. Kein Grund in Panik zu verfallen, es kann halt nicht immer jeder Tag so spannend und schillernd verlaufen wie eine Partie On Mars. Die Handbremse ist trotzdem zurzeit angezogen. Natürlich habe ich trotzdem Brettspiele gespielt und entsprechend zu berichten – wenn auch weniger ausführlich.

Die Brettspiele im Januar

Insgesamt habe ich 36 Partien gespielt und 38 Stunden mit Brettspielen verbracht. Am häufigsten landete Die Crew auf den Tisch und am meisten Zeit verbrachte ich mit On Mars, gefolgt von Tapestry. Beide Spielen haben mich ziemlich begeistert und ihr werden mit ein paar mehr Partien auf den Rippen hier ausführlicher vorgestellt. Bei On Mars habe ich die Faszination erwartet, Tapestry hat mich hingegen echt positiv überrascht! Weitere wurde die Kampagne bei Kings’s Dilemma angefangen, Coimbra ausprobiert, was auch viel besser war als sein Ruf. Bei der Familie kommt Silver & Gold sehr gut an. Movie Empire war leider nicht so der Knüller, was aber an der Erstpartie und fehlenden Verständnis zum Verhältnis der verschiedenen Karten untereinander geschuldet sein könnte. Das muss also noch einmal ran!

Rush M.D. bestätigte seinen Eindruck auch in anderen Partien und entsprechend ging die Rezension online. Der Herr der Träume wurde mit den Kindern weitergespielt und ebenso viel Spaß hatten die Kids mit Skull King und Powerships. Allgemein waren kleine Kartenspiele hoch im Kurs, was einige Partien von Claim, Claim 2, Der Fuchs im Wald und Tempel des Schreckens beweisen. Nach langer Zeit werkelten wir auch wieder bei Mein Traumhaus und hauten uns die Murmeln bei Potion Explosion um den Kopf. Zum Abschluss konnte ich meiner Frau endlich Discoveries: The Journal of Lewis & Clark zeigen.

Das Highlight im Detail

Ich könnte natürlich über On Mars philosophieren oder erklären, warum Tapestry mir so gut gefällt, aber das kommt eh. Darum mal ein Blick über den Tellerrand und meinem etwas eingestaubten Hobby Tabletop wieder ein paar Buchstaben widmen. Mein neunjähriger Sohn fragte mich, ob wir nicht wieder den Pinsel schwingen könnten. Zwei Tage später war Warhammer 40.000 Conquest in den Läden zu haben. Drei Space Marines und zwei Farbtöpfe plus Pinsel für 1,99 €. Da kann man nicht viel falsch machen. Das Ergebnis? Brettspiele? Switch? Fernsehen? Nix da! Es wurde gebaut, gelesen und angemalt. Bei der Begeisterung habe ich dann ein Abo abgeschlossen und im Januar die zweite Ausgabe auch noch erhalten. Gleiche Begeisterung! Mal gucken wie lange das Feuer brennt. Der Preis ist am Ende auch nicht ohne, weil er sich auf 10 Euro pro Ausgabe einpendelt.

Bei meinem ersten Match mit meinem Sohn und meinem alten Gelände aus Infinity-Zeiten, da wurde ich dann doch recht sentimental. Mit 12 Jahren wagte ich damals meinen Einstieg in die Welt von Warhammer und verfiel dem Genre völlig. Jetzt knapp 26 Jahre später, beim eigentlich abgeschworenen System wieder die Würfel rollen zu sehen, den Ehrgeiz in den Augen meines Sohnes zu erblicken und sein wahnsinnigen Freundengebrüll zu spüren, als er mich zweimal von der Platte fegte, war schon ziemlich magisch.

Da steckt so viel Emotion drin…

Fragen zu den Spielen?

Das waren meine Brettspiele im November und mein kleiner Rückblick. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen. Falls du detailliertere Fragen zu den aufgeführten Brettspielen hast, kannst du mir wie immer ein Kommentar hinterlassen und/oder eine E-Mail schreiben. Ich antworte ganz sicher!

 

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