Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac – Volume 2 trudelte bei mir ein. Zeit die Muskeln zu massieren und die Beine zu stretchen, denn jetzt werden wieder Bosse gefetzt! Kinder turnen voller Vorfreude durch die Wohnung, der Papa überprüft mit nicht weniger kribbeln im Bauch die Technik. Ihr wisst, ich war damals trotz Kinderkrankheiten ziemlich begeistert. Die Technik war gut, hatte aber ihre Probleme. Der Sog durch massiv coole Bosskämpfe enorm, der Verwaltungsaufwand erfrischend gering, mauserte sich das Spiel zu den Lieblingen des Jahrgangs. Wer damals an Bord war, wusste aber auch um die Kritik an dem Titel. Was also bringt Volume 2 nach ungefähr einem Jahr Pause?
Die Grundlage
Wem das Teburu-System fremd ist oder das Grundspiel von The Bad Karmas nicht kennt, der kann sich gerne die folgenden Artikel einmal einverleiben. Das ist nämlich die Grundlage dieser Rezension und ich wiederhole weder die mechanischen Abläufe noch den technischen Unterbau an dieser Stelle.




















2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Hallo Christian,
danke für deine Rezension, da kommt bei uns die Vorfreude auf! Unsere Bosse aus Volume Zwei und Drei werden gerade noch von einem Freund angemalt, bevor es bei uns weitergehen kann.
Du bist übrigens mit deiner Rezension vor einem Jahr auch der Grund dafür, dass wir uns damals die Pegasus Edition von Teburu+TBK Volume Eins gegönnt haben. Mittlerweile sind wir Backer der Kampagne von Sword & Sorcery und freuen uns auf die neuen Kampagnen zu der Teburu-Version von Black Rose Wars und der ersten eigenen IP Hoxfall.
Du merkst, wir sind als Familie auch ziemlich begeistert vom System und können dir hier einmal danken, dass du uns dazu gebracht hast, den zugegeben sehr hohen Einstiegspreis zu zahlen. Die technischen Probleme sind zwar da (gerade der Zwang, dass die App immer im Vordergrund sein muss, nervt, weil man das Multitasking bei Smartphones einfach gewohnt ist), aber der Overhead, den das Spielsystem abnimmt, ist schon einzigartig.
Vor allem, weil ich sonst immer derjenige bin, der die Regeln liest und die Spiele erklärt, ist Teburu was besonderes für mich persönlich: hier habe auch ich überhaupt keine Ahnung, was uns erwartet und hätte auch gar keine Möglichkeit, etwas vorzubereiten – es gibt ja nicht mal eine Anleitung!
Ich bin auf jeden Fall optimistisch, was die Zukunft des Ökosystems angeht. Für uns ist es auf jeden Fall eine Bereicherung und willkommene Abwechslung zu „klassischen“ Brettspielen ohne digitalen Schnickschnack.
Grüße aus Berlin,
Jörg
P.S.: Das mit dem Ton ist übrigens ein Bug in der neuen App-Version, die Entwickler sind dran. Schattenseiten der Medaille…?
Moin Jörg,
das ist ja mega zu hören. Mir geht es da ganz ähnlich. Gerade die eigene Überraschung und die fehlende Vorbereitung. Ich mag das Ökosystem auch noch, finde aber, dass die Technik durchaus besser im Griff sein dürfte, gerade bei den Preisen.
Der Sound funktioniert übrigens bei Cthulhu, bei uns ist es nur Volume 2.
Auf S&S bin ich auch schon richtig gespannt. Die „Vampure“ hatten mich ja leider nicht so ganz angeholt.
Liebe Grüße
Christian