Lesezeit: 7 Minuten

„Oh, hast du ein neues Cascadia?“, fragt Uwe, als er Wildscape auf dem Tisch sieht. In der Tat lässt sich eine gewisse grafische Ähnlichkeit nicht leugnen. Uwes Argwohn trieft aus ihm heraus. Plättchenlegespiele – oder „Puzzlespiele“, wie Uwe mit ironischem Unterton bemerkt – sind wirklich nicht seine Kernkompetenz. Wir haben es hier also mit dem Endgegner für das neue Werk von Sebastian Bleasdale und Karma Games mit Juma Al-JouJou zu tun. Fetter könnte eine Aufgabe nicht sein: Cascadia als erster Impuls und Uwe. Marc und ich lassen uns von der eher skeptischen Haltung nicht beeindrucken, denn wir haben schon mehrere Partien hinter uns und sind begeistert. Aber dazu später mehr.

Kurzcheck: Darum geht es in Wildscape

Afrika, Wiege der Menschheit und eine faszinierende Natur. In einer Zeit, in der unser Lebensstil Ökosysteme an die Wand fährt, rehabilitieren sich diese in Gebieten ohne Zivilisation mit Unterstützung von Naturforschenden zusehends. Das Setting für Wildscape, denn in diesem Spiel dreht sich alles darum, unterschiedliche Biotope zu vergrößern, Pflanzenfresser anzusiedeln und zu etablieren, Forschende anzuwerben und natürlich über Raubtiere auch ein balanciertes Ökosystem zu ermöglichen. Wildscape kombiniert dabei unterschiedliche Tierkarten, End-of-Game-Wertungen, freie Aktionen und das Plättchenlegespiel zu einem fordernden Kennerspiel. Herzstück ist in meinen Augen allerdings die Aktionsauswahl und das Energiesystem.

Dieser Abschnitt wurde gewählt. Die Sonnenenergie ins Zentrum verschoben. Das Plättchen platziert. Die Sonnenenergie wandert nun in die anderen Abschnitte.

Genervt

Völlig genervt sitze ich vor dem Aktionsrondell. Dieses ist wie der Spielstein in Trivial Pursuit in Käseecken bzw. Rondellabschnitte unterteilt. Auf jedem Rondellabschnitt liegt exakt ein Biotopplättchen, jedem Abschnitt sind Aktionen zugeordnet und Sonnenenergie wartet dort auf ihre Benutzung. Wähle ich einen Rondellabschnitt, kann ich entweder das Plättchen platzieren oder eine Primatenkarte von meiner Hand spielen und die ausliegenden Aktionen in beliebiger Kombination und Frequenz ausspielen. Sofern ich sie bezahlen kann. Kann ich aber nicht! Weil Uwe, der Primatenchef, genau diese Aktion, die ich in dieser Runde machen wollte, weggeschnappt hat. Ich kann sie zwar wählen, aber durch Uwes Wahl liegen exakt Null – ich buchstabiere N-U-L-L – Sonnenenergie auf diesem Abschnitt.

So sieht meine Wildnis aus.

Genialer Zug

Die ausliegende Sonnenenergie meines gewählten Abschnitts steht zur Verfügung und kann durch eigene Bioenergie ergänzt werden. Diese Bioenergie ist rar gesät und das Zuschustern aus dem eigenen Vorrat möchte man vermeiden. Verbrauchte Sonnenenergie wird anschließend auf die folgenden Abschnitte nach dem Mankala-Prinzip verteilt. Spielmechanisch ist das Mankala-Prinzip bei Wildscape eine Wahnsinnsentscheidung und macht den genialen Reiz des Spiels aus. Ständig habe ich das Dilemma: Welche Aktionen möchte ich machen und welchen Abschnitt wähle ich dafür? Wo baue ich das passende Biotopplättchen ein? Wie bezahle ich die Kosten? In meinem Fall: gar nicht. Und das führt zu einem völlig anderen Verhalten, das ich so bei meinen Brettspielen selten beobachte. Ich schaue mich auf dem Rondellabschnitt um, suche nach Bereichen, auf denen sich viel Energie angesammelt hat, und prüfe jetzt rückwärts: Kann ich das dort feilgebotene Biotopplättchen gut platzieren und – noch spannender – helfen mir die Aktionen weiter? So entsteht am Tisch eine Dynamik und ein Gefühl, das ich bei anderen Spielen nicht habe.

Dieser Rondellabschnitt ist fett.

Ein Moment mit Seltenheitswert

„Sorry Jungs, ich muss echt mal kurz überlegen.“ Marc lupft die Augenbraue. „Du musst überlegen? Das ist ungewöhnlich!“, schmunzelt Uwe. Durch den Auswahlmechanismus am Rondell findet man zu Beginn seines Zuges immer neue Situationen vor, die man schwer vorausdenken kann. Erstens kommen ständig neue Biotopplättchen auf das Rondell, zweitens ist die Energieverteilung neu und drittens bietet das Spiel so viele taktische Entscheidungen, dass man hier einen Moment des Überlegens braucht. Und man muss sich konzentriert Gedanken machen. Wer denkt, dass man mit Wildscape ein lockeres Plättchenlegespiel à la Cascadia hat, der täuscht sich gewaltig. Wildscape ist ein echtes Kennerspiel.  Allerdings ist es durch die Spielmechanik und seine Möglichkeiten auch anfällig für Downtime und Analyse-Paralyse. Daher liegt für mich der echte Sweetspot bei zwei und drei Spielenden. Denn dort fällt die Downtime kaum negativ ins Gewicht, da man Zeit findet, sich seiner Wildnis zu widmen.

Die Symbolsprache müsst ihr am Anfang nachschlagen, geht aber schnell in Fleisch und Blut über.

Platzproblem

Ab in die Wildniss, denn verschiedene Tiere benötigen verschiedene Habitate. Logisch, dass eine Wüstenspringmaus in der Wüste lebt und weniger Platz benötigt als ein Nilpferd, das ein Feuchtgebiet präferiert. Ständig bin ich also auf der Suche nach dem perfekten Plättchen, um meine Biotope zu vergrößern. Je größer die Tiere, desto mehr Siegpunkte bringen sie. Und wenn ich mal eine Herde von Nilpferden etabliert habe, kann ich diese auch von einem Raubtier fressen lassen. Bringt auch fette Siegpunkte und Boni. That’s Nature – denn in meiner Wildnis passiert echt viel. Wirklich.

Auf meinem Spielbrett müssen mit zunehmender Spielzeit einige Plättchen und Tiere platziert werden. Designtechnisch löst Wildscape dieses Problem richtig gut: Raubkatzen und Primaten sind kleine Holz-Meeple. Die Pflanzenfresser sind farblich passende Pappplättchen mit der schwarzen Silhouette der Tiere. Durch diese gute farbliche Codierung in Kombination mit den Tiersilhoutten entsteht keine Überfrachtung und das Design lenkt so den Fokus auf das Spiel. Lediglich die Biotopplättchen hätte ich mir etwas größer gewünscht. Aber wahrscheinlich ist es besser so, denn ich kann mein Biotop auch durch neue Areale wie bei Astrobienen vergrößern und brauche schon Platz auf dem Tisch.

Druck

Das Spiel erzeugt durch eine vorgegebene Anzahl an Plättchen einen enormen Schub und damit die genau passende Spielzeit. Aber auch mächtig Stress. Uwe wieder. Ich dachte, ich habe noch zwei oder vielleicht drei Züge. Nix da: Uwe platziert durch geschicktes Einsetzen der Sonnenenergie und seiner eigenen Bioenergie gleich drei Plättchen. Ich dachte, er nimmt sich eins. Dadurch wird das End-of-Game-Plättchen getriggert. Diese liegen nämlich auf den personenzahlabhängigen Stapeln und geben die Spielzeit vor. Da Marc Startspieler war, wird nun die letzte Runde eingeläutet. Schade, Schokolade.

Ihr könnt euer Gebiet vergrößern. Allerdings sind auf den neuen Teilen immer Verschmutzungen durch die Menschen. Die solltet ihr überbauen, damit sie euch am Ende keine Punkte kosten.

Möglichkeiten & Hilfen

Ich könnte euch jetzt noch viele taktische Varianten und Möglichkeiten schildern. Die Fachkräfte als Beispiel: Habt ihr Tiere auf einer bestimmte Landschaftsart in der angezeigten Summe angesiedelt, dürft ihr aus zwei zufälligen Karten eine Fachkraft anwerben. Diese sind oft mächtig und geben euch entscheidende Vorteile. Auch hier ist Wildscape brutal durchdacht. Sind die Fachkräfte in dieser Variante eher zufällig, gibt es für erfahrene Spieler die Draft-Variante. Das ist richtig gut, denn so kann ich gezielt spielen. Da ich immer wissen muss, wie groß meine Biotope sind, um entsprechende Tiere anzusiedeln, diese aber verwinkelt und durch Plättchen abgedeckt sind, könnte die Übersichtlichkeit leiden. Könnte – denn Karma Games packt kleine Würfel bei, die man einfach auf das Board legt und die die verfügbare Kapazität anzeigen. Zum Spiel gibt es auch einen guten Anhang, denn die Symbole sind in der ersten und zweiten Partie schon noch gewöhnungsbedürftig.

Ein Tier mit der Habitatsgröße „7“ liegt unten rechts in der Steppe. Der Würfel zeigt an, dass noch eine Größe von „4“ als Rest bleibt.

Eine Scheibe abschneiden

Als ich Wildscape nach der Berlin Con erhalten habe und den Deckel lüpfte, war ich hin und weg. Ein Insert. Nein, meine lieben Ordnungsfetischisten: Kein Insert, das für den ersten Gebrauch gut ist und anschließend durch ein anderes Insert ersetzt wird, sondern eine durchdachte Sortierung. Alles hat seinen Platz und seine Funktion. Mehr noch: Man nimmt die Sortierboxen, nimmt den Deckel ab (damit sie egal bei welcher Lagerung nicht verrutschen) und stellt sie direkt so auf den Tisch. Gerade bei den Pflanzenfressern ist das ein unschätzbarer Mehrwert. Es gibt einen Sortierplan, damit ich nach dem Spielen nicht groß überlegen muss, obwohl die Formen dies auch so eindeutig und intuitiv lösen. Zudem kommen die Stanzbögen unter das Insert. Die Box hat kein Spiel, kein Lift, nichts wackelt. Habe ich schon erwähnt, dass ihr sie egal wie lagern könnt? Danke Karma Games. So geht Spieldesign 2026!

Platziert ihr über eine Karte einen Primaten in einem Biotop bekommt ihr einen Bonus. Die Faunakarten sind End-of-Game Bedingungen und für das Raubtier müsst ihr schwierige Bedingungen erfüllen.

Fazit

Auch wenn es auf den ersten Blick nach Cascadia und einem fluffigen Plättchenlegespiel aussieht: Wildscape ist ein richtig gutes Kennerspiel, welches durch eine taktische und strategische Tiefe glänzt. Das Mankala-Prinzip sorgt gerade bei der Aktionsauswahl für eine Umkehr meiner Spielgewohnheiten. Wähle ich in anderen Spielen häufig nach den Aktionen, entscheide ich mich hier häufig anhand der verfügbaren Energie. Wildscape ist in seiner Art einzigartig und hebt sich so geschickt von anderen Spielen ab. Zudem sorgen die Rondellaktionen, die Auslage der Karten und die Plättchen für eine hohe Interaktion. Gleichzeitig spielt aber auch jeder sein Spiel auf seinem Tableau. Diese Abwechslung sorgt für enormen Spielspaß und notwendige Denkpausen, sodass sich das Spiel am besten mit zwei oder drei Spielenden spielt.

Wildscape bietet durch die individuelle Gestaltung und immer neue Karten einen enormen Widerspielwert. Gleichzeitig ist das integrierte Insert so genial durchdacht, dass das Spiel in 5 Minuten auf dem Tisch ist. Lediglich die Biotopplättchen hätten für mich etwas größer gestaltet sein können. Artwork und Materialentscheidungen tragen die Spielmechanik – ein Punkt, den ich persönlich liebe, vor allem wenn ein Spiel so rund ist wie Wildscape. Ich war skeptisch, denn ein weiterer Cascadia-Ableger macht keinen Sinn. Wildscape schon, denn auch Uwe war begeistert. Sehr sogar. Und das will was heißen.

P.S.

Wildscape glänzt durch eine schöne Thematik und ein bisschen Information und Input der zum Nachdenken anregt. Besonders der preisgekrönte Kurzfilm Forrest Man von William Douglas McMaster regt hier sensibel und zeigt was möglich ist. Auch das Designer Diary auf der Wildscape-Seite von Karma Games liefert einen interessanten Blick. Generell könnt ihr hier auch sehr viele weitere Impressionen des Spiels oder des Inserts finden. Oder einen Blick in die Anleitungen mit vielen Anmerkungen werfen.

Wildscape Außen Cascadia, innen echtes Kennerspiel
Spielinformationen
Genre: Legespiel | Spieler: 1 - 4 | Alter: ab 14 Jahren | Dauer: 30 pro Spieler | Autor/in: Sebastian Bleasdale | Illustration: Miguel Coimbra | Rezensionsexemplar erhalten
SPIELSPASS
8
MATERIAL
9
SPIELIDEE
8
Positive Aspekte
Sehr thematische Setting
Spiel mit taktischer Tiefe und vielen Möglichkeiten
Sehr gute Aktionsauswahl in Kombination mit den Mankala Prinzip zur Energieverteilung
Spannende Kombination von hoher Interaktion und individuellem Ausbau der eigenen Wildnis
Das Spiel macht brutal viel Druck und schiebt mächtig an
In der Anleitung sind sehr schöne Infos über den Tellerrand hinaus
Geniales Insert über den erwarteten Standard hinaus
Negative Aspekte
Aufgrund der vielen Möglichkeiten und neuen Situationen zum Zugbeginn: Downtime und AP anfällig
Durch Durchdenken ist der Sweetspot bei 2-3 Spielenden. Mit vier Spielern wird das Spiel zu lange und gewinnt nichts
8
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10 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Ihr könnt Wildscape aktuell unter: https://store.karma-games.com/pages/wildscape-preorder vorbestellen. Der Preis ist hier wirklich sehr interessant.

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  • Petra Quintel
    13. August 2026 9:39

    kann man ein deutsches Regelwerk als pdf herunterladen?

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  • Hi Markus,
    über 60 € für ein Plättchenlegespiel auf Kennerniveau?! Regulärer Preis 100 €? Also mal ehrlich: Die Preise finde ich tatsächlich alles andere als „sehr interessant“. Vielleicht bin ich auch ein gebranntes Kind, da ich mit „Thiefdom“ und „Millennia“ aus dem gleichen Verlag schon sehr enttäuscht wurde.
    Die Sortierung war ähnlich durchdacht und opulent, aber all das hat leider nicht über ein eher durchschnittliches Spielerlebnis hinweggetäuscht. (Die beiden Spiele wurden im KS für jeweils 29 € angepriesen und kurz nach Auslieferung für die Hälfte jeweils auf dem Zweitmarkt verramscht). Daher finde ich für 60 € muss das Spiel schon wirklich besonders sein, für die geforderten 100 wohl außergewöhnlich…

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    • Was mochtest du an Thiefdom nicht? Wollte noch darüber schreiben, aber gibt dann zu viele Brettspiele gerade.

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      • Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war, fühl ich mich dennoch berufen zu antworten, da ich Thiefdom vor ein paar Tagen endlich in Form eines Tausches losgeworden bin. Ich mach es aber kurz:

        – sehr AP-anfällig. Für mich nur mit Timer spielbar, das mag aber nicht jeder.
        – die Interaktion ist dann doch nicht hoch genug, um während der eigenen Downtime beim Mitspielerzug investiert zu sein.
        – skaliert nicht gut für zwei Spieler, da man sich immer aus dem Weg gehen kann.
        – zu viel Erkläraufwand für ein eigentlich simples pick-up-and-deliver.
        – bin kein Solospieler, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass der Solomodus irgendwelche Toplisten stürmt

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    • Hi Deanwalk
      mmmhh. 60€ für ein Spiel mit gutem Material und einem sehr guten Insert. Das war mein Ansatz. 100€ finde ich auch sehr teuer, allerdings ist die aktuelle Preislage mehr als angespannt. Ich habe letzte Woche auf der Autobahn 2,75€ für einen Liter Diesel getankt.
      Dein Ansatz: Plättchenlegespiel auf Kennerniveau finde ich nicht ganz fair. Das Spiel kann ja nichts dafür, dass es diese Art von Spiel ist. Selbst für ein Cascadia blättern wir im Müller 25€ hin. Und auch die Tatsache, dass du die anderen Spiele des Verlags anführst finde ich nicht gerecht. Millennia hat mir ganz gut gefallen, gekauft hätte ich es mir nicht. Aber das ist ja sehr subjektiv.
      Ich habe versucht den aktuellen (!) Pre-Order Preis positiv darzustellen, weil mir persönlich:
      – der Auswahl- bzw. Rondellmechanismus (Mankala-Prinzip) sehr gut gefallen hat und für mich eine neue Komponente in einem Brettspiel war (oder eine nicht so alltägliche)
      – ich das Puzzeln mag und die anderen Spielelemente dazu sehr gut passen
      – ich sehr glücklich bin, wenn ein Spiel ein Insert hat, das ich aus dem Karton auf den Tisch bringen kann und ein Spiel gefahrlos senkrecht lagern kann.

      Das die Spiele nach dem Release irgendwann ggf. verramscht werden, liegt auch an der Fehlplanung der Verlage. Wenn ich 3000 Einheiten noch auf Lager liegen habe, dann schmerzt das deutlich und dann müssen die Dinger raus. Finde ich auch nicht gut, aber mach was dran.

      Ich verstehe deinen Punkt. Die Preise für Spiele ziehen kräftig an und der Preisverfall bei einigen ist auf Neuwagen und Erstanmeldungs Niveau.
      Danke für deinen Punkt.

      Liebe Grüße

      Antworten
      • Hi Markus,
        wer tankt denn bitte auch an der Autobahn??????!!!!!1111eilf 😛
        Spaß beiseite 😉
        Der Vergleich mit Spielen aus dem gleichen Verlag ist tatsächlich unfair, und so meinte ich das auch nicht. Es ging mir eher darum, dass ich von der Preisgestaltung dieses Verlages schon einmal ge- bzw. enttäuscht wurde. Einen UVP von 100 € anzugeben um dann eine Vorbestelleraktion für 60 € anzubieten wirkt auf mich erneut ein wenig… wie soll ich sagen… „unseriös“. Es würde mich nicht wundern, wenn dann die Spiele bald auf dem Zweitmarkt für 30 € den Besitzer wechseln; darauf wollte ich hinaus. Alles in allem wirkt das Spiel auf mich einfach nicht nach einem Titel für den 100 € gerechtfertigt wären. (Rein subjektiver Eindruck aus online verfügbaren Infos, ohne das Spiel in Händen gehalten zu haben)
        Und nochmal: Die Qualität des Spieles als solches will ich hier gar nicht bewerten!

        Antworten
        • Bei dem Punkt bin ich hunderprozentig bei dir. Generell eine UVP hoch anzusetzten, um dann mit fetten Rabatten zu ködern ist mies aber mittlerweile gänge Praxis.
          Das möchte ich Karma Games definitiv nicht unterstellen. Ich sehe nur, dass es ein gutes Spiel ist, was zudem mit einem hervorragenden Insert ankommt.
          Gerade ich lege sehr viel Wert auf Ordnung, daher ist es für mich ein absoluter Mehrwert, für den ich auch gerne mehr bezahle, denn nachgedruckte Inserts muss ichh auch bezahlen.

          Zum Thema Autobahn: Eine schlechte Planung, zu schnell und die Angst schieben zu müssen. Reicht das?

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