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Galileo GalileiFrosted Games ist fleißig und hat mit Galileo Galilei eine Neuheit zur SPIEL ’24 angekündigt. Gut, das Cover hätte mich wohl so oder so angesprochen, aber wesentlich mehr gecatcht hat mich das Thema. In die Rolle von berühmten Astronomen wie Johannes Kepler, Nicolaus Copernicus oder Galileo Galilei zu schlüpfen klingt spannend. Vor allem weil die Inquisition einem im Nacken sitzt! Das waren bekanntlich keine Freunde von wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das Thema wurde sowohl historisch als auch astronomisch möglichst akkurat umgesetzt, was als fette Kirsche auf dem Spielbrett verstanden werden muss. Galileo Galilei ist dabei ein Spiel für 1 bis 4 Personen, mit einer Spieldauer von 80 bis 130 Minuten und vom Autor Tomáš Holek. Mit der Ankündigung des Titels geht auch einher, dass der tschechische Originalverlag Pink Troubadour zukünftig an weiteren Titeln mit Frosted Games zusammenarbeiten wird.

Die Presseankündigung von Frosted Games

Bei der spielerischen Sternbeobachtung bedient man sich eines interessanten Aktionsauswahlmechanismus. Ihr richtet jeden Zug das eigene Teleskop neu aus, um je nach Position Aktionen auszuführen. Einige dieser Aktionen sind fix, die anderen sind variable Aktionsplättchen, die ihre Position verändern und von euch verbessert werden können. Diese Aktionen erlauben euch, eure wichtigen astronomischen Tätigkeiten durchzuführen.

So könnt ihr verschiedene Himmelskörper und Sternbilder betrachten. Um möglichst aufschlussreiche Beobachtungen zu machen, müsst ihr mit farbigen Würfeln das richtige Lichtspektrum abbilden. Für eure Beobachtungen erhaltet ihr dann wertvolle Belohnungen. Vermehrt außerdem durch die Lehre an der Universität euren Ruhm, verbessert euer Observatorium, schafft euch neue Würfel an und veröffentlicht nebenher Bücher für nützliche Effekte. Aber Achtung: Zwischendurch kommt immer wieder die Inquisition vorbei, um euch zu befragen. Passt also bloß auf, dass eure Forschung nicht zu ketzerisch wirkt, sonst ist euer sauer verdienter Ruhm gleich wieder weg.

Am Ende gilt es, mehr Punkte als die Mitspieler*innen zu sammeln, um als größter aller Astronomen in die Geschichte einzugehen. Alternativ ist auch ein Solomodus vorhanden, bei dem man sich gegen den dänischen Astronomen Tycho Brahe behaupten muss.

Quelle: Pressemitteilung

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