Lesezeit: 9 Minuten
Letzte Woche wurde im ersten Teil dieses Specials von euch schon massiv in die Tasten gehauen. Diese Woche gibt es den zweiten Teil! Wir wollten euch nicht mit einem Text erschlagen, der gut und gerne 20 Minuten Lesezeit hatte. Darum das Splitting. Auch dieses Mal gibt es echte Leckerbissen und Verführungen von euch und ganz sicher werden daraus kommende Rezensionen erwachsen. Weiter hoffen wir auf vertiefende Diskussionen, denn wer weiß, vielleicht haben auch andere Leser:innen zu euren Vorschlägen ihre ganz persönliche Meinung. Viel Spaß mit den weiteren Vorschlägen.

Eure Vorschläge für uns!

Markus

Vielen Dank für den tollen Content der letzten Jahre. Macht weiter so! Wie Ihr die Perle Und1c1 allerdings bisher übersehen konntet, ist mir ein Rätsel. Deswegen anbei mein Beitrag zu eurem Aufruf. Sicher kein so geschliffener Text wie eure, aber hey – ist mein erster Versuch. Aufmerksam auf das Spiel wurde ich durch den Podcast und im Anschluss an dieses Video vom Potti. Seiner Begeisterung, die aus dem Video rauszuhören ist, kann ich nur voll und ganz zustimmen.

Anmerkung von Christian
Ich habe das Spiel hier und sogar noch einige zusätzliche Mannschaften. Ich finde es auch ziemlich witzig und es simuliert aus meiner Sicht auf sehr einfache, aber authentische Art ein Fußballmatch. Mein Problem: Ich habe niemanden in meiner lokalen Brettspielblase der Fußballfan ist. Entsprechend wenig Partien habe ich. Eine Rezension hätte das Spiel aber verdient!

Anmerkung von Markus
Ich habe erst am Dienstag ein Fußballspiel rezensiert. Aber ich denke, in eine ganz andere Richtung. Meine These zu dieser Rezension muss widerlegt werden und du gibst mir gerade Futter dazu. Ich habe mir das Video angeschaut und kann dem nur zustimmen. Also Christian. Beim nächsten Paket aus HH kannst du mir gerne Und1c1 zusenden und ich werde es auf Herz und Nieren testen. Aber denkt daran: Ähnlich wie bei den Verlagen sind wir unabhängig und lassen uns nur mit Mohnteilchen beeinflussen.

Thomas

Keine langes Gelaber: Mythic Battles: Pantheon oder Ragnarök. Super thematischer, interessanter Skirmisher mit kartenbasierter Aktivierung.

Anmerkung von Christian
Ragnarök hat für mich das falsche Thema, aber Pantheon, da wäre ich sofort dabei das auszuprobieren. Ich schlich auch immer um die Kampagnen rum. Mein Problem: Teuer, viel Material und weniger ein klassisches Brettspiel, sondern eigentlich schon ein Tabletop. Liebe ich eigentlich. Nur leider sind die Zeiten bei mir etwas vorbei. Mir fehlen dafür die Leute. Sieht aber wahnsinnig lecker aus.
Anmerkung von Markus
Bei mir ist es gegenteilig. Ich habe gestern die letzte Folge von Ragnarök geschaut und war sehr begeistert. Pantheon geht thematisch auch, aber bei Tabletop bin ich sofort raus. Ich habe es noch nie und habe niemanden mit dem ich es tun könnte. Schade eigentlich. Den die Optik und auch die Wertung ist top.

Fabian

Abyss: Eine schöne dunkle Optik mit einem sehr stimmigen (AI-freien) Art-Design. Man baut seinen Einfluss in einem politischen Rat aus. Die angeworbenen Ratsmitglieder bringen dann Sonderfertigkeiten mit sich, die einem selbst helfen oder den anderen Mitspielern schaden können. Dabei ist das Spiel interaktiv aufgebaut, das man eben nicht nur alleine vor sich hin tüftelt, sondern auch verschiedene Ressourcen untereinander versteigert werden. Diese erzeugen dann auch wieder Siegpunkte und man hat immer was zu tun. Regeltechnisch gibt es sicherlich ausgefeilerte Spiele, aber dieses Spiel zieht mich jederzeit wieder in seinen Bann. Selbst wenn es ggf. nicht sauber balanciert ist, und man durchaus auch mal von den Punkten am Ende nichts zu melden hat. Spaß macht es mir trotzdem immer wieder.

Dead Men Tell no Tales: Dafür brauche ich keine 300 Wörter 🙂 Es geht um Piraten, da bin ggf. ein kleines bisschen voreingenommen. Flash Point trifft auf Piraten wäre die Kurzform. Nur geht es diesmal nicht darum Zivilisten aus einem brennenden Haus zu retten, sondern gemeinsam Schätze von einem brennenden Schiff zu bergen… Ach so, es ist natürlich ein Geisterschiff mit untoten Gegnern…wat will man mehr…ggf. das jeder Pirat eigene Sonderfertigkeiten hat und man ein schönes Modulares Spielbrett hat …

Kapow! Das bessere Dice Throne für mich. Wo Dice Throne ein Kniffel auf Anabolika und Koks ist, ist Kapow! ein schöner strategischer Würfel-Dueller. Hinter einem Sichtschrim werden die gewürfelten Ergebnisse verschieden verteilt (Angriff/Verteidigung/Aufrüsten) und dann werden die Resultate gleichzeitig abgehandelt. Damit kommt mehr Spannung auf, als relativ machtlos dem Gegner bei Dice Throne zuzuschauen, wie man die Hucke voll bekommt. Wenn das bei Kapow! passiert, liegt es ganz klar an einem selbst, das man auf die falsche Taktik gesetzt hat.
Ja, Grafisch ist Kapow! eher ein hässliches Entlein, aber allein das man Würfel kaufen kann und diese á la Dice Force mit Würfelseiten bestücken kann, machen das Spiel für mich besser/belohnender als so ein relativ statisches Gekniffel.

Anmerkung von Christian
Zwei völlig mir unbekannte Spiele vorgeschlagen. Sehr cool! Vor allem Kapow! hat es mir irgendwie angetan. Ich gebe dir mit deiner Kritik zu Dice Throne nämlich uneingeschränkt recht! Abyss hat mich hingegen irgendwie nie so abgeholt.
Anmerkung von Markus
Ahhh. Piraten mag ich sehr, kooperativ dagegen eher weniger, aber ich denke ich kenne Spieler in der Gruppe, die wissen das sehr zu schätzen. Dice Throne hat mich kaum gepackt. Daher bin ich auch bei Kapow! eher zurückhaltend. Würfel haben in meiner Gruppe keinen guten Ruf, es sei denn, sie sind im Diceplacement verankert. Aber wenn Christian bei Kapow! zuckt, schaue ich es mir genauer an. Findest du Kapow! so hässlich? Ich irgendwie nicht. Abyss ist gut. Das mochte ich sehr gerne als ich es spielte. Ich unterstreiche da deine Einschätzung zu 100%.

Florian

Eigentlich wollte ich euch über Rainforest City schreiben, das ehrliche Cascadia, in dem bei Vollbesetzung eine Person den „Hoden“ spielen muss, was jedes Mal zu Gelächter führt. Ein Spiel was knifflige Legespiel Dilemmata mit viel Thema kombiniert. Leider konnte ich diesen ‚Essen 2022 Schatz‘ nirgendwo zum kaufen in Deutschland finden und das wäre dann sehr unfair. Dennoch ein Geheimtipp!

Stattdessen schreibe ich euch über einen Klassiker der keiner ist, aber einer sein sollte. Ich hatte Anfang der 2000er gerade mit dem Studium angefangen als meine Mitbewohnerin mich drauf aufmerksam machte, dass das örtliche Kaufhaus schießt und es dort auch Brettspiele im Ausverkauf gäbe. Sie hatte günstig ein Torres erstanden und ich entschied mich dann für ein Spiel von Hans im Glück, weil ich diesen Verlag Dank „Entdecker“ und angenehmer Erlebnisse in Essen als Garant für gute Qualität abgespeichert hatte. Glücklicherweise hatte meine WG nichts dagegen einzuwenden das Spiel sofort zu testen, auch wenn es hier schon erste Bemerkungen zum dunklen, uneinladenden Cover gab. Mein Mitbewohner war ein alter Risikofan und das Spiel schlug bei ihm in die richtige Kerbe. Aber auch meine Mitbewohnerin und ihre Freundinnen waren Feuer und Flamme.

Das Spiel wurde zum Dauerbrenner. Das liegt daran, dass hier ein Eurospiel mit ganz großem Ärgerfaktor geschaffen wurde. Es ist super interaktiv und hat kaum Downtime. Allerdings spielen wir mit der mächtigen Hausregel, dass man die Sonderplättchen auch allesamt in einem Zug spielen darf.
Im Laufe der Jahre verstreute man sich und hielt nur lose Kontakt. Traf sich in der kompletten Runde ganze zehn Jahre nicht, bis letztlich die Aussicht auf eine Partie Attila das entscheidende Ereignis war, was alle wieder zusammen brachte.

Noch heute treffen wir uns alle paar Monate und spielen zusammen. Attila kommt allerdings leider selten auf den Tisch, da durch Partner/innen die Runde zu groß geworden ist. So ist es eher Funkenschlag, Ohne Furcht und Adel oder Social-Deduction-Spiele die uns nun unterhalten.
Und in anderen Runden? Tja da ist die Hürde des hässlichen Covers. Schlage ich es vor, scheitert es an der Optik. Darum wünsche ich mir sehnlichst eine Neuauflage mit frischem Look und vielleicht auch neuem Thema. Und unbedingt sollte man ein paar kleine Anpassungen vornehmen. Ideen hätte ich genug…

Anmerkung von Christian
Witzig, eine ganz ähnliche Story mit dem Schnapperkauf eines Spiels von Hans im Glück und einen daran angeknüpften damaligen Dauerbrenner habe ich ebenso: El Grande. Ähnlichkeiten beim Cover gibt es auch, wobei Attila wirklich wesentlich hässlicher ist. Könnte auf jeden Fall in meine Klassiker-Sammlung passen
Anmerkung von Markus
Naja, das Cover schreckt mich jetzt eher weniger ab. Ich mag auch Konflikt und ärgern. Wenig Downtime hört sich auch spitze an… Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Michael das Spiel in seiner Schatzkammer hat. Ich werde ihn beim nächsten Treffen fragen.

Tobias

Doch, ihr habt jede Menge Ahnung und besonders Christians Geschmack hat sich schon wiederholt mit meinem eigenen gedeckt – Danke für die Tipps (D.E.I., Dead Reckoning, Marrakesh, YEDO usw.). Aber ich finde die Aktion sehr spannend und trage gerne dazu bei. Dafür habe ich ein Spiel gewählt, dass in unserer Gruppe seit Jahren immer wieder auf den Tisch kommt und nichts von seinem Reiz verloren hat: Clockwork Wars von Hassan Lopez, erschienen bei Eagle Gryphon. Was mich daran begeistert, habe ich in so wenigen Worten wie es mir möglich war zusammengefasst. […]

Eagle Gryphon Games? Die machen doch die Sachen von Lacerda! Was? Der Autor Hassan Lopez? Clockwork Wars? Sagt mir nichts. Ähnlich ging es mir vor einigen Jahren auf der SPIEL in Essen auch, als mir ein befreundeter Mitarbeiter des Heidelberger Spiele-Verlags ein Exemplar des Titels in die Hand drückte und meinte, dass es das derzeit für einen schmalen Taler auf der Palette für Restposten gäbe und wir sollen es mal mitnehmen. Ein kurzer Blick auf BoardGameGeek, ganz ordentlicher Score. Noch nie gehört, aber liest sich interessant. Also packen wir die durchaus voluminöse Schachtel ein und bringen sie, mitsamt einiger anderer Erwerbungen, zum Auto. An die anderen Titel, die damals in den Kofferraum kamen, erinnere ich mich ehrlich gesagt nicht mehr. Aber Clockwork Wars ist wahrscheinlich einer der besten Spontankäufe meines SPIEL- und Spielerlebens geworden und auch heute kommt es immer wieder

Um was geht es? Der Titel deutet es an: ein wenig Steampunk, ein wenig Dystopie, ungewöhnliche Fraktionen (Hunde, Affen, Nashörner – nebst „klassischen“ Menschen) und natürlich der Konflikt.

Und bei letzterem macht das Spiel gleich zwei Dinge sehr interessant: einerseits kann man den Titel in Teams (2 vs 2) spielen. Andererseits ist die Art des Konflikts außergewöhnlich; nicht im Bezug auf die Durchführung: diese ist ein simples, aber, im Rahmen des Spiels, sehr passendes und flottes Abtauschen. Bemerkenswert ist viel mehr die Art, wie es zum Konflikt kommt: die Einheiten werden nicht einfach verschoben oder offen rekrutiert, wie bei klassischen Area-Control-Titeln. Nein, jeder Spieler ist mit einem Blockblatt bewaffnet. Dort notiert er zu Beginn jeder Runde verdeckt, auf welche Hexfelder er seine Truppen oder Spezialeinheiten, entsprechend den Bewegungsregeln, platzieren will. Sind im Aufdeckzug dann verfeindete Truppen auf demselben Feld, kommt es zum Konflikt. Genial einfach, aber einfach genial: dem klassischen Area Control wird eine Bluff-Komponente mitsamt Psycho-Spielchen hinzugefügt. Wird mein Gegenspieler versuchen meine Stadt zu erobern oder greift er meine Mine an, um die Rohstoffe für seine eigene Forschung nutzen zu können? Setzt er seine Spezialeinheit ein? Soll ich meine einsetzen? Oder schicke ich meine Truppen lieber an den Königshof, wo sie zu Spionen werden, die mir bei der Mehrheitswertung dort dann Vorteile bieten?

Daraus entspinnen sich außerordentlich spannende Momente und Emotionen, wenn es an den Abgleich der tatsächlichen Positionierungen geht. Ärger und Freude liegen hier eng beisammen. Hat sich meine Platzierung als genialer Schachzug herausgestellt oder bin ich den anderen direkt in die Falle
getappt?

Abgerundet wird das Erlebnis durch eine Prise Chaos in Form von Spionagekarten, mitsamt der dazugehörigen Spezialeffekte, ebenso wie durch die erforschbaren Technologien. Diese können eigene Ressourcen erhöhen, Bewegungsregelung verändern oder die Einheiten im Kampf stärken. So verhindert der Autor geschickt, dass es eine komplexe planbare, und das analytische Hirn quälende Angelegenheit wird. Auch ist so für stetige Abwechslung von Partie zu Partie gesorgt. Dies geschieht zudem durch die asymmetrischen Fraktionen, die sich vor allem im Hinblick auf ihre Spezialeinheiten unterscheiden.

Ein letztes Wort zur Ausstattung: wo Eagle Gryphon draufsteht, ist auch Eagle Gryphon drin. Egal ob Lacerda oder nicht. Das Material ist sehr hochwertig, dicke Pappe, gelungene Minis. Die Grafiken sind in bestem Sinne funktional und sehr stimmig für das Setting. Alles in allem eines der ganz wenigen Spiele, die für mich wirklich das Prädikat des absoluten Geheimtipp verdient haben. Zumindest wenn man Area-Control-Spielen zugeneigt ist.

Wermutstropfen: es ist nie auf Deutsch erschienen, aber grundlegende Englisch-Kenntnisse reichen hier. Die Symbolik ist einwandfrei und schnell zu erlernen. Warum das Spiel seinerzeit derart untergegangen ist? Man weiß es nicht. Vielleicht war Eagle Gryphon, nachdem das Spiel als Kickstarter realisiert wurde, nicht mehr gewillt es weiter zu bewerben; es entspricht ja auch eher nicht ihrem klassischen Portfolio.

Noch eine letzte Anmerkung zum Teamspiel: dieses bietet die Möglichkeit sich innerhalb gewisser Regeln abzusprechen und auch die Siegpunkte werden zusammen gewertet. Das ist für mich ein zusätzliches Sahnehäubchen, für mich gibt es viel zu wenige gute Teamspiele. Aber: man kann das Spiel auch wunderbar als „free for all“ spielen, ganz klassisch, Jeder gegen Jeden. Zu zweit funktioniert es auch ordentlich, was will man mehr?

Anmerkung von Christian
Was für ne geile Story mit der SPIEL! Du hast mich ziemlich neugierig gemacht. Wandert definitiv auf meine Beobachtungsliste für den Gebrauchtkauf! Vor allem finde ich die geheime Planung mega cool. Das erinnert mich an Galactic Era und der versteckten Truppenstärke
Anmerkung von Markus
Bei den Begriffen Steampunk, Dystopie und Area Control hast du sofort meinen Nerv getroffen. Area Control lieben wir! Definitiv. Und gerade da sind neue Mechaniken ein Must-Have und das Salz in der Suppe. Ich habe jedes einzelne Wort deiner Erzählung geliebt und es kommt auch bei mir auf die Must-Have Liste. Danke.

Eure Beeinflussung | Diskussionsbedarf?

Falls ihr nun diskussionsbedarf habt, dann lasst gerne einen Kommentar hier. Wir können dann gerne noch weiter über eure Titel sprechen, ohne das der Artikel zum Roman wird. Auch vielen Dank für eure Zusendungen, die mich insgesamt alle neugierig gemacht haben und der ein oder andere Titel sicher hier eine Rezension erhalten wird oder zumindest auf eine Beobachtungsliste für den Schnäppchenkauf gepackt wird!

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17 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • „…ein Eurospiel mit ganz großem Ärgerfaktor geschaffen wurde. Es ist super interaktiv und hat kaum Downtime.“

    Mag ja selten noch EUROgames, aber die von früher mit leicht verdaulicherem Regelwerk hab ich noch gern gespielt, – interaktiv mit“Ärgerfaktor“ und dann noch historischem Background wie Attila hat mich mal auf meiner bevorzugten Gebrauchtplattform stöbern lassen, und für unter 10€ inkl. Versand hab ichs jetzt einfach mal geordert. Bin gespannt – auch, ob ich noch Mitspieler für einen derart betagten Titel finde 😉

    Zu den ganzen englischen Titeln wollte ich eigentlich was zu einem Kommentar unter dem 1. Teil absondern, aber da heut so viele davon oben genannt sind, häng ichs mal hier ran:
    Mein Englisch war nie besonders, und mir ist das Regelstudium einfach zu anstrengend, ich müsste mir das mühsam erarbeiten. Zumal es bei Spielregeln ein wenig wie bei Gesetzestexten ist: Es kommt auf das exakte Verständnis an – auch eine google-Übersetzung kann da leicht mal was falsch wiedergeben. Und heutige Spielregeln sind ja auch oft keine Faltblätter mehr wie noch zu Attilas oder El Grandes Zeiten eigentlich die Regel statt die Ausnahme 😉

    Und Kickstarter?
    Nun, ich mochte wissen, WAS ich für mein Geld bekomme. Und letztlich auch, OB und WANN ich was für mein Geld bekomme… klingt vielleicht egoistisch, aber ich kann halt nichts dazu verstoffwechseln und hab auch keinen Esel, der das könnte.

    Antworten
    • @ Florian:
      „Und unbedingt sollte man ein paar kleine Anpassungen vornehmen. Ideen hätte ich genug…“

      So wie es Dir mit Attila geht (danke für den Tipp, klingt interessant und ist schon für kleines Geld bestellt, bevor jetzt das Angebot knapp und die Preise höher werden ), geht es mir mit meinem Vorschlag.

      Da hat die Jubiläums-Ausgabe ein spürbar geändertes Regelwerk bekommen, das mich nicht abholen konnte – zwar sind auch ein paar nette Ideen drin, aber das m.E. reizvollste taktische Element hat man komplett rausgeschrieben. Es juckt mich, eine Hybridregel zu entwickeln, allerdings scheitert es da wohl an den „Laborratten“ zum kritischen Testspielen, denn es soll ja dann für alle möglichen Spielerzahlen (3-7 bzw. 8) wieder funktionieren 😉

      Antworten
      • Echt jetzt, 10€? Ich hatte auch geguckt. Ich bin wohl der schlechteste Gebrauchtkäufer aller Zeiten. E-Mail an dich wegen dem Dr. Ente geht noch raus, keine Sorge!

        Antworten
        • UNTER 10€ – und inkl. Versand 🙂
          Dabei in sehr guten Zustand und vollständig… manchmal hat man halt einfach Glück.

          Antworten
  • Denny Crane
    8. April 2024 18:14

    @ Markus
    Kapow ist nicht häßlich, hat aber einen dreckigeren Grafikstil als das doch eher saubere Dice Throne Universum. Letzteres mag ich einen Tick mehr, ist aber alles weit davon entfernt häßlich zu sein.

    @ Clockwars Wars klingt gut…das muss ich mir mal anschauen…danke für den Tipp

    Antworten
  • Also ich muss wirklich sagen wirklich cooles Format die Community hier selbst mit ins Spiel zu bringen, ich finde die Texte bisher auch wirklich gelungen und unterhaltsam!!

    Bei den gängigen Blogs und Youtubern wird doch oft über die gleichen Neuheiten gesprochen (wahrscheinlich auch im Zuge von Sponsorings) und da werden sicherlich viele Spieleperlen übersehen die gerne hier als Geheimtipps etwas Scheinwerferlicht abbekommen. Mythic Battles: Pantheon oder Ragnarök fand ich bisher am interessantesten auch wenn ich da eher mal mitspielen würde bevor ich den Platz im Regal dafür freiräume 😀

    Antworten
    • Ich finde das Format auch super! Vielleicht sollte man das einmal im Jahr machen. Und dann auf die Perlen des letzten Jahres bezogen. Ich werde da zwar arm bei, aber das ist ja Sinn der Sache.

      Antworten
      • „Ich werde da zwar arm bei“

        Da siehst Du mal, wie es uns Lesern hier jede Woche geht 😉
        Aber man wird ja nur arm an Geld, dafür reicher an Erfahrung. Ein Geben und Nehmen halt.

        Antworten
  • Zu UND1C1 hat Potti die Deutsche UND1C1-Liga gegründet. Das Spiel zocken wir dort über Discord und durch den Ligamodus ist es extrem spannend und emotional. Schaut euch das mal an!

    Antworten
  • Freue mich, dass so viele sich für Attila anstecken lassen und Gruß an Dennis 😉 ohne deinen Hinweis hätte ich den Artikel übersehen.

    Hoffe das Spiel trägt auch für nostalgisch unvoreingenomme Personen!
    Wer in Hamburg ist kann gerne für eine Partie vorbei kommen!

    Antworten
    • Ist gestern schon – vollständig und in sehr gutem Zustand – angekommen; ich weiss halt nur nicht, ob ich bei den ganzen „ich-will-immer-den-neusten-heissen-Scheiss-auf-dem-Tisch“-Spielern Mitspieler finde… aber für den lächerlichen Preis konnte ich so ein Spiel aus der Zeit, wo ein Regelstudium noch nicht in Arbeit ausartete, nach Deinem Werbeblock einfach nicht liegen lassen 😉

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    • Du kommst aus Hamburg? Warum kennen wir uns nicht? 🙂

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