Lesezeit: 6 Minuten
Black Rose Wars vs. RebirthSeit kurzem ist die Schwarze Rose zweimal in unserer Sammlung vorhanden. Braucht man das? Black Rose Wars hat Christian rezensiert. Er wollte sich natürlich auch die Rezension von Black Rose Wars: Rebirth schnappen, aber Uwe mit seinem Pledge und die schiere Anzahl an Partien plus die ganzen anderen Artikel von Christian, haben mir den Vortritt gelassen. Der Vorteil: Beide Brettspiele sind sowohl in Trier als auch in Hamburg auf den Tisch gekommen! Die Geburt ist diese Black Rose Wars-Woche. Das kennt ihr bereits von diversen anderen Spielen. Tsukuyumi ist hier ein Stichwort. So kommt heute unser beliebtes Format Zwei Blogger – zwei Meinungen auf den Tisch. Am Freitag folgt noch ein fetter Talk über geniale Spielsituationen und dem puren Geschmack zu Zauberschulen, Magi & Co! Aber wir als Brett & Pad wären nicht eurer Lieblingsblog, wenn wir nicht scharf auf eure Meinung wären. Also lasst Kommentare da!

Zwei Blogger – zwei Meinungen

Black Rose Wars vs. Rebirth

Markus

Braucht es die Wiedergeburt der schwarzen Rose? Nein, natürlich braucht es die Wiedergeburt nicht. Ja, was reden wir uns alles immer schön. Geldmacherei. Aufgewärmtes. Alter Wein in neuen Schläuchen. Zu oft war man enttäuscht. Skymines war nicht besser als Mombasa. Expeditions versucht den Glanz von Scythes vergeblich zu kopieren und die Awaken Realms Version von Die Burgen von Burgund ist eben doch nur ein Burgen von Burgund. Von der Tatsache, dass aktuell kein Nachfolger von Nemesis an das Grundspiel herankommt, ganz zu schweigen. Also hat der Rebirth-Pledge und die Kickstarter exklusive Rotas Box plus Apokalypse überhaupt Sinn gemacht?

„Jaaaaaa! Fuck off jaaaaa!“, schrei ich in den Raum. OK. Die Hintergrundstory ist weg, warum Räume wieder hergerichtet werden, erschließt sich auch nicht wirklich … obwohl, wenn man sich Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind oder die Reparatur von Hogwarts anschaut, irgendwie schon. Und auch die Symbole könnten besser sein. Abe was hier an Spielspaß und taktischer Tiefe und Varianz auf den Tisch gezaubert wird, haut mich tatsächlich aus den Socken. Ich habe Black Rose Wars wegen seiner Schnelligkeit und seiner Geradlinigkeit geliebt. Ich feiere Rebirth wegen seiner Möglichkeiten, wegen perfiden Plänen die aufgehen und Zauber, die im Keim erstickt werden. Ein Meisterwerk an Planung und dabei trotzdem so kurzweilig und intelligent. OMG. Kein Spiel kam jemals so oft in so kurzer Zeit auf den Tisch. Ich dachte nicht, dass Black Rose Wars besser geht. Aber Ludus Magnus Studios haben mich eines besseren belehrt. Und danke an Pegasus, dass ihr diese Perle an Land gezogen habt. Jetzt schaut bitte noch, dass ihr die Rotas Box ins Sortiment bekommt.

Christian

Ich will in die Tasten hauen, euch mit der Tastatur als verlängertes Sprachorgan meine Begeisterung um die Ohren knallen und über die Liebe zum Black Rose Wars – Kosmos berichten. Aber ich stottere. Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Weniger klar getrennt wie bei Markus. Auch ich habe nun mehr als sechs Partien Black Rose Wars: Rebirth auf dem Buckel und unzählige mehr beim Vorgänger. Ich war skeptisch gegenüber Rebirth. Markus fragt ganz richtig, brauchte es die Wiedergeburt der schwarzen Rose? Ich möchte hier etwas differenzierte vorgehen und euch die Unterschiede aufzeigen.

Black Rose Wars vs. Rebirth
Immer noch opulent!

Überraschend wenig anders?

Zunächst einmal spielt sich Black Rose Wars: Rebirth fast wie Black Rose Wars. Eine 1.5 als Versionsnummer wäre übertrieben. Die markanten Unterschiede erkläre ich am Tisch in 5 Minuten. Die Aufgaben sind anders. Weniger überraschend, weil viele offen liegen, weniger punktuell, weil über mehrere Runden einlösbar und insgesamt auch einfacher einlösbar. Es gebärt ein Plus an Planung. Auch die Belohnungen durch die Aufgaben wurden verändert, weil ein Einlösen auch später ausgeführt werden kann. Ich empfinde die neuen Missionen auch als weniger glückslastig. Durchaus ein Vorteil bei Black Rose Wars: RebirthIm Vorgänger habe ich die Aufgaben öfters ignoriert, bei Rebirth sind sie immer Teil meiner Planung. Das macht definitiv Spaß!

Und klar, omnipräsent ist die veränderte Raummechanik. Statt etwas dauerhaft zu zerstören und somit auch taktisch aus dem Spiel zu nehmen, sind Räume nun zu reparieren und immer verfügbar. Ein Rückschritt? Wer direkte Interaktion liebt, eine Prise mehr Chaotik, der wird hier taktisch und interaktiv eingeschränkt. Dafür gibt es aber für alle zu jeder Zeit mehr spielerische Vielfalt, was die Planung erleichtert und für weniger Frust sorgt. Geschmackssache. Ein klares Unentschieden? Nicht so ganz. Ich mag es da nämlich durchaus krawallig und gleichzeitig auch die Möglichkeit, Räume vor der Zerstörung zu bewahren. Kleiner Vorteil für Black Rose Wars. 

Die von Markus angesprochene, nun im Grundspiel erhaltene Option, seine Beschwörungen auch direkt als Magi zu aktivieren, wirkt wie ein großer spielerischer Vorteil, ist aber eigentlich seit der Erweiterung Inferno schon im ersten Grundspiel implementiert. Keine Frage, die Option ist genial. Nur eben nicht neu! Allerdings nehmen Beschwörungen bei Rebirth insgesamt mehr Raum ein. Fast jede Zauberschule hat seine eigenen Beschwörungen oder Mechaniken, um mit diesen zu interagieren. Wer das mag, der findet hier ein echt großes Plus! Ich mag das, weil Beschwörungen so effektiver eingesetzt werden können, eine größere spielerische Bandbreite abdecken und nicht einfach nur Kanonenfutter sind.

Dazu gesellen sich weitere kleine spielerische Vorteile in Black Rose Wars: Rebirth. Da wären Albträume als eine Art neuer Monstertyp, die der Black Rose unterstehen, die Möglichkeit Beschwörungen zu verstärken oder Magi mit fiesen Fluchkarten zu ärgern. Es gibt etwas mehr Fleisch abseits der bekannten Mechaniken, was ebenfalls gefällt. Einige Veränderungen (Zauberschulen und Beschwörungen) sorgen allerdings dafür, dass die Black Rose nun noch zügiger Siegpunkte sammelt. Mit Spielerfahrung durchaus reizvoll, kann es Einsteiger:innen aber durchaus verwirren. Der Anspruch ist hier gestiegen.

Thematisch problematisch

Mein größter Kritikpunkt an Black Rose Wars: Rebirth ist aber die thematische Ausleuchtung. Ich stelle mir das so vor. Da sitzt ein Marco Montanaro und hat den Traum eines Brettspiels: Magi kämpfen in einer Arena um die Herrschaft. Da haut er thematisch alles rein! Nun ist der Erfolg da und es erscheint ein Nachfolger, aber man will ja Abwechslung bieten. Also hat man nun keinen Feuer-Magi, sondern Agonie. Man hat keinen Illusions-Magi, sondern Albtraum. Man hat keine Nekromantin, sondern eine Technomatin. Während im ersten Teil eine Story hinter dem Spiel stand und es einen Almanach mit der stylischen Erklärung der Schule und seinen Zaubern gab, muss sich für den Nachfolger Uwe in der Rezension von Markus einen Text ausdenken. Im ersten Teil rennt da ein Magi rum, der mit Feuerbällen eine Nekromantin inklusive Skelettarmee bekämpft und im Hintergrund zerfetzt die Akademie. Kopfkino! Ohne! Ende! In Rebirth gibt es thematisch, exotischere bisweilen abwegige Zauberschulen, kein Almanach und kein Fitzel an Story in der Anleitung. Dafür repariert eine Hexerei mit einem fiesen Fluch einen Raum? Das ist für mich keine thematische Quadratur. Das ist kacke!

Mehr Ecken …

Was wäre noch zu kritisieren? Nun, das hat Markus in seiner Rezension angesprochen. Black Rose Wars: Rebirth hat eine wesentlich schlechtere, weil teilweise fast überbordende Symbolsprache. Es gibt Zauber, die verstehe ich erst, nachdem ich ein Semester Symbolsprache an der Uni belegt habe. Mit weniger erfahrenen Mitspielenden, ich denke hier an meine Kinder, ist so Rebirth weniger zu empfehlen als der Vorgänger. Die neue Spielübersicht ist zwar super, aber die Übersicht über die Räume, in Black Rose Wars noch vorhanden, hat sich in Luft aufgelöst. Schade.

Black Rose Wars vs. Rebirth
Was war der Zug für ein Knaller!

… und doch so gut!

Klingt das jetzt wie der große Verriss? Es sollte so nicht ankommen. Ich selber spiele Black Rose Wars: Rebirth auch gerade lieber. Es ist halt neu. Schlechtes Argument. Das bessere Argument sind die spielerisch sehr interessanten Zauberschulen. Was ihnen am Thema fehlt, gleichen sie spielerisch aus. Sie sind im Schnitt auch komplexer. Es ist aber wirklich unfassbar genial, was beispielsweise Hexerei, Agonie, Albtraum oder auch Geistheilung für spielerische Möglichkeiten offenbaren. Mein Wunschtraum wäre, dass es diesen spielerischen Mehrwert in Black Rose Wars schon gegeben hätte. Ach, wartet … was für eine Fehleinschätzung. Da beide Brettspiele zu einander kompatibel sind, braucht es den Cocktail-Gedanken. Mischen, Freunde! Daher ist meine Devise: du brauchst beide. Vielleicht wäre die neue, weniger aggressive Raummechanik mit den alten, einfacheren Zauberschulen sogar der perfekte Mix für weniger Erfahrene? Und die alte Raummechanik mit den fiesesten Zauberschulen aus Black Rose Wars: Rebirth das Ultra-Take-That-Fest? Darum, verzeiht den Kniff mit dem Versus in der Überschrift. Ich liebe sie beide sehr! Eine Version reicht am Anfang sicher, langfristig lohnen sich aber beide.

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11 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Danke für eure Einschätzungen. Ich persönlich finde BRWR wirklich super, kann aber Christians Einschätzung bzgl Thematik absolut nachvollziehen. Beim Lesen der Regeln habe ich mich auch gefragt weshalb sich Räume durch das Wirken von Zaubern „reparieren“ 🤷! Mechanisch kann man das dann im Spiel getrost weglächeln, ein fader Beigeschmack bleibt für mich trotzdem. Es macht einfach mehr Sinn, dass ein gewirkter Feuerball Chaos und Zerstörung im Raum hinterlässt und das wirkt sich einfach positiv auf die Immersion aus! Ich warte mal den Artikel von morgen ab, neige aber dazu, mit noch BRW zuzulegen. Schade, das man nicht nur die Zauberschulen von BRW erwerben kann, das würde mir glaube ich schon reichen.

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    • Ich spiele, während die Artikel hier online gehen, gerade eine Partie nach der nächsten und entsprechend war das Thema immer im Gespräch. Wir hatten jetzt eine Idee, die vielleicht etwas weit hergeholt ist, aber bei einer Ersterklärung vielleicht trotzdem als Einstieg langt. Die Akademie ist halt magisch und in ihr wohnt die Black Rose. Durch gewisse Zauber zieht sich die Akademie selbstständig die Energie aus der der gewirkten Zauberei und heilt sich. Von der Story würde das dahingehend Sinn ergeben, weil ja auch die Magi im ersten Teil ohne große Bedenken die Akademie (und damit ihren Sitz) in Schutt und Asche legen. Vielleicht wissen sie um den Zyklus der Wiedergeburt und der innewohnenden Magie, die dafür sorgt, dass sich alles wieder regeneriert. Ja, das wirkt vielleicht etwas konstruiert und das sich vom Autor keine eigene Erklärung im Spiel befindet, kritisiere ich noch immer. Ich kann mit unserer internen Lösung jetzt aber arbeiten.

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  • Der Thematik-Gedanke bei BRW:R kommt bei mir gar nicht auf. Ich finde das Gameplay einfach so gut, dass mir der Rest da egal ist. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nur Rebirth habe. BRW ist an mir irgendwie voll vorbei gegangen und bis zu eurem Artikel dachte ich auch, dass Rebirth „nur“ eine Art Remake ist. Ich dachte bis eben, dass die ganzen Charaktere und Schulen aus der Rotas-Box quasi die Charaktere etc aus BRW sind. Aber das ist wohl nicht der Fall.

    Ich kann also alle Magi und Schulen und Beschwörungen durchmischen? Könnte also auch wirklich die Räume von BRW nehmen und mit den Inhalten aus R bespielen? Also mit den Regeln von R, die ja etwas gestreamlined wurden?

    Ist nicht das Design der Karten von BRW anders als das von R, bleibt das dennoch kompatibel und könnte auch so durchmischen, dass beispielweise in einer Partie Schulen, Magie und Beschwörungen von BEIDEN Spielen gleichzeitig verwendet werden?

    Antworten
    • Hallo Gobbes,

      ich versuche da mal etwas Licht in die dunkle Akademie zu bringen. Was ich nicht mischen würde, sind die Räume und die Aufträge, dass ist eben miteinander verwoben.

      Alles andere ist aber absolut kompatibel. Die Zauberschulen sind vom Aufbau komplett gleich, viele Symbole sind gleich, du könntest z.B. sagen, wir wollen volle Power Beschwörungen und tauschen Hexerei gegen Nekromatie und plötzlich hast du eben Skelette in Rebirth. Auch die Magi sind aus meiner Sicht kompatibel. In der Rebirth Anleitung gibt es im hinteren Teil ja sogar einen Absatz zum Mischen.

      Ich empfinde Rebirth auch nicht als gestreamlined. Beide Spiele haben einen leicht anderen Fokus, wie beschrieben (Räume, Aufträge), aber sie sind sich extrem ähnlich.

      Liebe Grüße

      Christian

      Antworten
      • Hi Christian,
        danke für deine Antwort. Ich dachte immer dass Rebirth aufgeräumtere Regeln hat. Ein paar Unterschiede gibt es aber schon oder? Zum Beispiel dass bei BRW man auch Schaden machen kann ÜBER das Limit hinaus, während bei R ja Schaden / Stabilisierung nur bis zum Limit geht und Überzähliges verfliegt. Was ja taktisch durchaus Unterschiede bringt.

        Bin jetzt hin und her gerissen…gönne ich mir die deutsche BRW-Version noch, alleine für die Magi und Schulen? Und um eben mal zu Zerstören statt zu stabilisieren? Hmmmmm

        Antworten
        • Hallo Gobbes,

          das sind optionale Regeln der „Überlastung“ und „Overkill“. Nach den Grundregeln sind die Spiele gleich und „Überlastung“ und „Overkill kannst du theoretisch auch in Rebirth benutzen. Steht so zwar nicht in der Anleitung, aber im ersten Teil ist es auch nur optional.

          Wie gesagt, die Spiele gleichen sich bis auf meine Ausführungen extrem! Das macht es ja gerade so schwer und hat mich von Anfang an in ein Dilemma gesteckt. Insgesamt, das wird hoffentlich in meinen Ausführungen deutlich, ist Rebirth aufgrund der Aufträge und Zauberschulen gerade für erfahrenere Leute die bessere Wahl. Black Rose Wars bleibt aber ein geniales Spiel, mit sehr klassischen und tollen Magi und Zauberschulen. Und letztendlich wird es sicher auch in der Form noch gespielt, alleine wegen der anderen Raummechanik.

          Stell dir vor, jeder Raum ist in Rebirth nur einmal benutzbar und du willst trotzdem sinnvolle Bewegungsaktionen machen und Aufträge erfüllen. Diese Überlegungen habe ich in Black Rose Wars jede Runde. Dazu die Überlegung, welche Räume bald gar nicht mehr benutzbar sind und damit in der Partie nie wieder benutzt werden können. Das ist durchaus reizvoll, gerade wenn man es aggressiver und chaotischer mag.

          Was du dir gönnst, kann ich dir nicht sagen. Ich würde es davon abhängig machen, wie sehr du Rebirth schon ausgereizt hast. Langfristig gesehen, wenn dieses Spiel immer wieder auf den Tisch kommt, kann man aus meiner Sicht alles gebrauchen, was ein plus an Zauberschulen bedeutet.

          Du kannst dir die Zauberschulen aus Black Rose Wars übrigens hier alle anschauen: https://pegasus.de/media/pdf/a1/37/82/BR_CORE_Codex_Zauberschulen-min.pdf

          Liebe Grüße

          Christian

          Antworten
          • Und wie sieht es bzgl des Kartendesigns aus? Die Karten der Beschwörungen beispielsweise sehen bei BRW ja ganz anders aus als die von Rebirth? Macht das dann nix wenn man in einer Partie beides hat?

          • Findest du? Also sie sind etwas anders von der Optik in der Hintergrundgestaltung, haben spielmechanisch aber ja genau die gleichen Werte: Bewegung, Schaden, Lebenspunkte. Die Symbole sind komplett identisch.

          • Das wichtigste ist doch, dass die Rückseiten identisch sind, oder?
            Solange sie das sind, ist doch alles im Lack…

          • Was meinst du mit Rückseiten? Bei Beschwörungen sind die Rückseiten egal, weil man diese nie zieht, sondern sich diese aus dem Stapel heraussucht und dann offen ausliegt. Die Gestaltung der Beschwörungskarten ist also völlig egal. Die Symbolsprache ist identisch.

            Bei den Zaubern passt das auch, hier ist alles gleich (Vorder- wie Rückseite). Der Verlag wirbt ja nicht umsonst damit, dass sich alles an Zauberschulen mischen lässt.

            Das einzige „Problem“ scheint mir irgendwie eine sich verselbstständigende Logik aus der Community zu sein, die Rebirth irgendwie „höher“ hängt als es das ist. Ich kopiere hier einmal aus den FAQ des Kickstarters von Black Rose Wars: Rebirth:

            If you are already a veteran of BRW and you know the potential of this fantastic game you have at least 6 good reasons not to miss this new KS.

            1 – Rebirth is fully compatible with all existing BRW material, so you can mix everything you already have with what you get with this KS to make BRW even bigger and infinitely playable!

            2 – A new Room mechanic! This time you will have to build instead of destroy and the gameplay experience will be completely different. Plus you can mix the original mechanics with this new one to get a whole new game!

            3 – Six new schools of Magic! With these new schools you will be able to create new and devastating combinations by mixing them with the schools of magic you already own, giving life to completely new strategies and games. Each of these new schools features innovative and exciting mechanics!

            Quelle: https://www.kickstarter.com/projects/lmstudio/black-rose-wars-rebirth/faqs

          • „Was meinst du mit Rückseiten?“

            Die Kartenrückseiten – BRW/BRWR hab ich ja noch nie gespielt, aber bei meiner Ausgabe von Room 25 Ultimate zB sind die Rückseiten der enthaltenen Karten aus der alten Grundbox und der alten Erweiterung unterschiedlich hell, so dass man im Spiel zumindest den Kartensatz, aus dem die jeweilige Karte stammt, erkennen kann.

            Gab es ähnlich auch schon bei anderen Grundspielen und den Erweiterungen, wie zB Mr. Jack (wo das damals sehr früh im Netz bekannt wurde und ich mir die Erweiterung daher gar nicht erst gekauft hatte). Bei Targi gibt es aber auch diese Probleme zwischen den verschiedenen Auflagen des Grundspiels und der bislang einen Auflage der Erweiterung. Unschön.

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