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Da sind wir wieder. Bei der lieben alten Brettspiel-Erweiterung. Schaut euch mal aktuell die Projekte in der Spieleschmiede an. Hier eine Neuauflage in edlem Gewand, da eine Erweiterung und und und. Das ist aktuell die Realität. Erweiterungen sind leichter, das Artwork sitzt, die Mechanik ist da und die Fanbase gewillt Geld auszugeben. Jetzt auch bei Last Aurora – Kalter Stahl. Christian hat die Erweiterung in seiner Resi gefordert, denn:  „… bei all der Freude, man merkt leider das dies ein Kickstarter war. Das Grundspiel besitzt zu wenig Abwechslung.“ Hauptkritikpunkt ist das immer gleiche Deck mit den Ortskarten und die stereotypen Charakter im Spiel. Schauen wir mal was die Erweiterungsmodule zu Last Aurora so kann.

Darum geht es in Last Aurora – Kalter Stahl

Fünf neue Module sollen für noch mehr Abwechslung, Spannung und … Ärger auf dem Weg zur letzten Fahrt der Aurora sorgen. In der Erweiterung Kalter Stahl wartet unter anderem der geheimnisvolle Asgaror-Clan auf die Spielenden. Angeblich mit außerirdischen Waffen ausgestattet sorgen diese Fremden für ordentlich Ärger. Doch nicht nur das, auch untereinander wächst der Unmut und die Konvois greifen sich nun gegenseitig an! Neue Erkundungskarten, Startbesatzungen und Handlungsalternativen runden den Inhalt der Erweiterung ab.

So weit der Text der Pressemitteilung. Jetzt noch ein bisschen was von mir:

  • Modul 1 sind die von Christian geforderten Ortskarten. Komplett kompatibel lassen sie endlich das Deck anschwellen.
  • Modul 2 sind die oben beschrieben Feinde, der Asgaror-Clan: eine kleine Gruppe, die vor einigen Jahren den Absturz eines Raumschiffs miterlebt und überlebt hat. Sie haben das Material, aus dem sie ihre Waffen und Rüstungen herstellen, immer als göttliche Gabe verstanden und sehen es als ihre Pflicht an, alle aufzuhalten, die ihrem Territorium entfliehen wollen. Sie glauben nämlich fest daran, dass die Hölle, in der sie leben, dem Willen ihrer Götter entspricht und dass nur jene gerettet werden, die sich als würdig erweisen. Thematisch holt mich das total ab.
  • Modul 3: Auch hier wird Kritik aufgenommen und bearbeitet. Diversity. Ätzend, dass man das heute noch anmerken muss. Die neuen Charakterkarten bilden jetzt endlich die Vielfalt der Menschen ab. So muss das!
  • Modul 4 liefert euch verschiedene Handlungsalternativen. Wer bei Scythe mal reingeschaut hat, weiß, wie sowas in der Basis aussieht. Gerade die Welt von Last Aurora – Kalter Stahl sollte doch genug Stoff für moralische Dilemma und schwere Entscheidungen liefern, oder?
  • Modul 5 schließlich bringt den harten Überlebenskampf aufs Brett. Konvoi vs. Konvoi. Zugegeben, die anderen Konvois sind nicht deine Feinde. Sie sind aber dennoch Gegner und mit diesem Modul kannst du jetzt auch auf sie feuern – vorausgesetzt, sie halten sich im selben Gebiet auf. Warum du das tun solltest? Nun, deine Angriffe sprechen sich schnell rum und ein wenig Ruhm kann in Zeiten wie diesen nicht schaden. Vielleicht springt als Bonus auch ein wenig Ausrüstung für dich heraus … oder du findest Teile, um deinen Konvoi zu reparieren.

 

Fazit

Christians Test zeigt mal wieder die feine Nase des Vortänzers von Brett & Pad. Die Erweiterung setzt nämlich genau da an. Last Aurora hat eine gute 7.7 erreicht, die Module werden hier bestimmt noch mal die Wertung nach oben schrauben. Hoffentlich. Die Erweiterung kostet 17€ und das Projekt zu Last Aurora – Kalter Stahl läuft noch bis zum 03.03.2022 in der Spieleschmiede. Wer sich die Spielmatte oder das Miniaturen-Set sichern möchte, muss schnell sein, denn diese Optionen sind limitiert. Ich hoffe Marc steigt in unserer Spielegruppe ein, damit wir bald in den vollen Genuss des Spiels kommen und ich mein Wohnzimmer mit Benzin tränken kann.

Quelle: Pressemitteilung/ Projekt Spieleschmiede

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